Phettbergs Predigtdienst: Pro Hund

... Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht ... Gen 2,18-24 (1. Lesung am 27. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr B)

Stadtleben | aus FALTER 40/00 vom 04.10.2000

Ich besitze eine Uhr, die hatte ich zwölf Jahre nicht verwendet, gestern hatte ich die spontane Idee, wieder eine Batterie in sie zu stecken, und sie ging wie damals. So was musst du dir auf den Ganglien zergehen lassen. Oh, wäre ich wenigstens diese Uhr! Oder, um Himmels willen, ihre Batterie. Vor mir selbst und vor den Leuten gültig.

Immer wieder gehe ich auf den Straßen und frage mich, wieso lassen sie dich am Leben? Sie lassen dich zwar am Leben, aber geben sich nicht mit dir ab! Leuten gegenüber, die 20 Jahre alt sind und z.B. Computer kennen, bist du, so ich zu mir, so vollständig atomisiert, dass sie dich nicht mehr schlachten müssen, geschweige denn sadomasln. Manuel Römer fasste das Problem in einem Satz zusammen. Er antwortete mir auf ein Kontaktinserat: "Was soll man* mit Ihnen bloß anstellen? MFG Römer."

Und so wandere ich in den Schritt des Kellners, setze mich auf ein Härchen dorthin und sause mit durch den Speisesaal. Der Schweiß rinnt mir drüber, duscht mich,


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