Studenten marschieren

Protest. Eine Großdemonstration soll die Studiengebühren zu Fall bringen.

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 41/00 vom 11.10.2000

Sie kommen aus allen Himmelsrichtungen, treffen vor dem Parlament zusammen und ziehen mit Transparenten, Megaphonen und Flugblättern gemeinsam vor das Bundeskanzleramt am Ballhausplatz. Alle Wiener Universitäten beteiligen sich an der am Mittwoch stattfindenden Demonstration gegen die Einführung von Studiengebühren. In Sternmärschen werden die verschiedenen Fakultäten durch Wien ziehen und gemeinsam vor dem Büro von Wolfgang Schüssel ihre Meinung zu den geplanten 5000 Schilling Gebühren pro Semester lautstark kundtun. Wie viele Studenten an dem Protestzug teilnehmen werden, wagen weder Polizei noch die Österreichische Hochschülerschaft zu schätzen. "Eine imposante Masse wird es sein", meint der ÖH-Vorsitzende Martin Faißt. Obwohl sich ein Großteil der Studierenden gegen die Einführung von Gebühren ausspricht, war die Beteiligung an Protestaktionen gegen die Studiengebühren bisher eher gering. Nur knapp tausend Studenten marschierten bisher bei den wöchentlichen Demonstrationen


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