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Medien | aus FALTER 41/00 vom 11.10.2000

Duftnetz Die France Telecom hat versuchsweise zwei Systeme in Betrieb genommen, die es erlauben, via Internet Düfte zu übertragen. Die Systeme, die derzeit noch um die 10.000 Schilling kosten, sollen innerhalb eines Jahres für rund 600 Schilling auf den Markt gebracht werden. Eine Software lädt dabei Duft-Daten aus dem Netz und gibt sie an eine Duftbox weiter, die sie in Düfte umwandelt. Der Telefonbetreiber rechnet damit, dass das neue Produkt bei zahlreichen Handelsbetrieben auf großes Interesse stößt.

Cybersquatting Viele australische Winzer haben kürzlich feststellen müssen, dass die auf ihren Namen lautenden Internetadressen bereits von Spekulanten reserviert worden sind. In Australien sind bereits ein Viertel aller Weinhersteller von dem Problem betroffen. So genannte Cybersquatter erwerben die Namen bekannter Firmen als Webadressen und versuchen dann, aus dem Verkauf der Namen an die Markeninhaber Kapital zu schlagen. Sie haben die Namen systematisch ausfindig gemacht - betroffen sind unter anderem die Edelmarken "Hill of Grace" und "Mt. Edelstone".

Kündigung Zum ersten Mal hat ein amerikanischer Provider einer deutschen Nazi-Site seine Dienste aufgekündigt. Wie das Magazin Focus meldet, verbannte der US-Anbieter 50megs.com die Seite der "Kameradschaft 73", weil sich mehrere Werbepartner über die braune Propaganda beschwert hatten. Im Gegensatz zu einigen europäischen Providern sind Anbieter in den USA bisher nicht gegen rechtsextremistische Homepages vorgegangen.

Netscape Das nunmehrige AOL-Tochterunternehmen Netscape hat die letzte Testversion seines Internet-Browsers Netscape 6.0 vorgestellt. Diese Version vor dem endgültigen Erscheinen soll dem großen Wachstum von Inhalten und Anwendungen wie Mailverzeichnis und Suchfunktion gerecht werden. Mehr Stabilität und Leistung sollen die herausragendsten Merkmale sein.


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