Auf den Hund gekommen

Porträt. Seit Jahren kämpft er gegen eines der brennendsten Probleme der Stadt: die Hundescheiße. Ob Hundekot, Kampfhunde oder die Gefährlichkeit von Rex - Franz Karl weiß Bescheid. Dank der Hundescheiße ist er zum berühmtesten Wiener Gemeinderat geworden. Manchmal belächelt, aber unbeirrt.

Stadtleben | Julia Ortner | aus FALTER 41/00 vom 11.10.2000

Im Wiener Gemeinderat rennt wieder einmal der Schmäh. Nicht am Rednerpult, sondern in den Hinterbänken. "Um Himmels willen, du willst jetzt den Rex in Wien verbieten. Was hast denn gegen Schäferhunde", fragt ein gut gelaunter Parteifreund seinen Kollegen Franz Karl und grinst. Gemeinderat Karl steigt auf den Schmäh gar nicht mehr ein. Lustige Bemerkungen zum Thema Hund im Allgemeinen und zum Hundstrümmerl im Speziellen ist der VP-Politiker gewohnt.

Schließlich kämpft der Meidlinger Mathematikprofessor und ehemalige Vorsitzende der Wiener Hunde-Kommission (böse Zungen nennen sie gerne Hundstrümmerl-Kommission) seit Jahren engagiert gegen den Hundekot in der Stadt. Egal, welches Hundeproblem auftritt, Franz Karl weiß Bescheid. Und sorgt immer wieder für kommunalpolitische Aufregung, wie vor kurzem mit dem angeblich geforderten Verbot von Schäferhunden in der Stadt. "Ein Missverständnis. Ich hab nichts gegen den Rex", beruhigt Karl, den viele für einen Hundefeind halten. Aber


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