Auf den Hund gekommen/Hunde-Diskussion: Microchips und Meldepflicht

Stadtleben | aus FALTER 41/00 vom 11.10.2000

Nach dem tödlichen Pitbull-Angriff auf einen kleinen Buben in Hamburg Anfang des Sommers brach die große Kampfhunde-Hysterie aus. Deutsche Politiker überboten sich in rigorosen Maßnahmen gegen die so genannten Kampfhunde, zu denen zwölf Rassen gezählt werden (vom weit verbreiteten Rottweiler bis zum seltenen Rhodesian Ridgeback): Von verschärften Haltebestimmungen bis zu Zucht- und Halteverbot war die Rede. Die Empörung erfasste auch Österreich, wo vor allem der Wiener Stadtrat Fritz Svihalek (SP) durch ungewohnt harte Sprüche auffiel: "In zehn Jahren wird es in Wien keinen Kampfhund mehr geben." Noch dieses Jahr wollte er mit der erhofften Unterstützung von VP und Grünen ein entsprechendes Gesetz erstellen, das ein Zucht-, Import- und Halteverbot für neue Kampfhunde vorsah. In Österreich leben derzeit 30.000 so genannte Kampfhunde (von insgesamt 545.000 Tieren). In Wien sollten die betroffenen Rassen in einer "roten Liste" zusammengefasst werden, die laut Svihalek nicht nur


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