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Bäder. Das Dianabad ist wieder da. Die etwas grindige, aber sporttaugliche Badeanstalt wurde nach zweieinhalbjähriger Bauzeit durch ein Erlebnisbad ersetzt: Rutschen statt Schwimmen, Haubenkoch statt Badehauben.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 41/00 vom 11.10.2000

Als August Paterno vergangene Woche bei der feierlichen Wiedereröffung des Dianabads den Segen für diejenigen erbat, die hier ihre Kräfte im Wettkampf messen werden, hatte sich der Adabei-Kaplan im Erlebnisbad ganz offensichtlich noch nicht genauer umgeschaut. Wettkämpfe können im neuen Dianabad nämlich maximal in den Disziplinen Dauerrutschen, Wellenbaden oder Geldausgeben durchgeführt werden - und das konnte der Gottesmann nicht gemeint haben. Ansonsten bietet das Dianabad neu jede Menge sprudelnde Bächlein, Bergauf-Rutschen, ein Piratenschiff, Blubberbäder, Wellnesseinrichtungen und - dazu passend - gehobene Gastronomie. Selbstverständlich unter Palmen.

In zweieinhalb Jahren Bauzeit entstanden am Donaukanalrand im zweiten Bezirk einerseits ein 19 Stockwerke hoher Büroturm - er beherbergt hinter der Fassade aus Wachauer Marmor das Raiffeisen Rechenzentrum - und das neue Spaßbad. 200 Millionen Schilling der Gesamtkosten von 620 Millionen hat die Stadt Wien dabei getragen - und


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