Phettbergs Predigtdienst: "Taxi Orange" gültig!

... alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden ... Heb 4, 12-13 (Lesung am 28. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr B)

Stadtleben | aus FALTER 41/00 vom 11.10.2000

Dieses ist der dritte oder vierte Beginn. Die anderen habe ich wegschmeißen müssen, "Taxi Orange", ich kann es drehen, wie ich will, muss ich gelten lassen. Natürlich wäre es fantastisch, es riefe niemand an und die moderierende Dodo stünde verdutzt da, und es gäbe kein Wochensiegy im Container. Und sie riefe den Generalintendanten Weis an. Und der, schon im Pyjama und beim Essen, käme überstürzt in die Sendung und redete ein ernstes Wörtchen mit den Seherinnen und Sehern.

Aber nein, auch das wäre nicht fantastisch, warum sollte auch der taxlerierende Max weniger griechisch-tragisch sein als der Ödipus, Gott hab ihn selig. Die Zeiten haben sich in eine unaufgeregte Normalitätssehnsucht eingependelt, sodass selbst die Unterbrecherwerbung unter Anführungszeichen gesehen wird. Nein, aber auch dieser Satz gilt nicht! Das sich minderwertig fühlende öffentlich-rechtliche Fernsehen will eben auch wie die Großen flotte Werbeunterbrechungen abhalten. Auch der Satz gilt nicht! Es


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