Nicht nur für Mädchen

Shop. Mit "be a good girl" hat Friseur Andreas Wall ein rundes Shop-Konzept verwirklicht. Im Programm: Haare, Taschen, Shirts und Schuhe.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 41/00 vom 11.10.2000

Wie der alte Salon von Andreas Wall hieß, wussten selbst die Stammkunden nicht so genau. Man beschrieb Freunden einfach, wie man hinkommt. Und wer erst einmal da war, wusste eh Bescheid. Und kam immer wieder. Den neuen Namen kann man sich jetzt wirklich merken, und auch wer an dem riesigen Geschäft in der Westbahnstraße nur vorbeispaziert, -radelt oder -bimt, liest in riesigen Lettern: "be a good girl". Seltsam, aber okay.

"Wir haben ganz bewusst einen Namen gewählt, der kein typischer Friseurname ist", erklärt der Chef. Der Name soll irritieren, und das tut "be a good girl" allemal. Hier werden nämlichzum Beispiel nicht nur "Girls" die Haare geschnitten und gefärbt, sondern auch Frauen und Männern. Und schließlich handelt es sich einerseits um einen Friseur - noch dazu um einen ausgesprochen guten -, aber nicht nur. Wall: "Das, was wir in Sachen Haare machen, wollen wir auch auf andere Produktgruppen ausweiten." In Tokio oder auch New York sind so genannte "Selected Shops" mit


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