Schneller, höher, weiter

Studentenserie II. Sport ist nicht nur eine angenehme Beschäftigung, sondern kann einsamen Studenten aus den Bundesländern auch zu neuen Freunden verhelfen.


Nina Horaczek
Stadtleben | aus FALTER 41/00 vom 11.10.2000

Nicht erst seit der Abschaffung der Freifahrt für Studenten zählt Radfahren zu den liebsten Studi-Sportarten. Schließlich ist der Drahtesel in Wien zwar nicht das sicherste, auf jeden Fall aber das schnellste Fortbewegungsmittel. Wem die Nerven für permanente Streits mit hysterischen Autofahrern fehlen, der sollte auf die Radwege ausweichen. Der Kartenhersteller Freytag & Berndt hat dazu eigens einen Radplan für Wien erstellt (öS 118,-). Der All-Time-Favourite unter Studenten ist und bleibt aber Fußball. Zum Kicken eignet sich am besten die Jesuitenwiese im Prater (U1 Praterstern). Dort rollt der Ball, bis der erste Schnee fällt. Vom langen Sitzen in miefigen Hörsälen geplagte Studentenrücken freuen sich über ein kleines Muskeltraining im kühlen Nass. Um nur 25 Schilling können Studenten mit Bäderlegitimation zwei Stunden in Wiens städtischen Bädern schwimmen. Das Angebot reicht - je nach Bad - vom FKK-Schwimmen bis zum auf Badewannentemperatur aufgeheizten Pool am Warmbadetag.

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