Stadtmensch

Stadtleben | aus FALTER 41/00 vom 11.10.2000

"Wenn die Leute bei uns rausgehen, wissen sie, was sie als nächstes tun werden." Seit acht Jahren arbeitet Alexandra Cangelosi, 26, bei der Jugendinfo. Zunächst als Nebenjob, dann wurde daraus "richtige Arbeit", und seit zwei Jahren ist sie Leiterin der städtischen Beratungseinrichtungen für Jungwiener. Gemeinsam mit neun Mitarbeitern hat man bisher in der Bellariapassage unterirdisch und in beengten Verhältnissen gehaust, jetzt ist die Jugendinfo ein paar Meter weiter in ein schönes großes Lokal am Ring/Ecke Babenbergerstraße übersiedelt. Neben Beratung in Sachen Jungsein (Jobs, Ausbildung, Schule, Freizeit, Kreativität, Liebe und was sonst noch so anfällt) gibts bei den Jugendinformanten auch vergünstigte Konzertkarten - einschließlich Auskünfte, wann wer wo als Vorgruppe spielt. Das Service ist natürlich nicht nur ein Angebot an die junge Klientel, sondern auch ein guter Trick, damit Schwellenängste überwunden werden. "Schließlich", so Cangelosi, "wollen wir die Orientierung erleichtern" (www.jugendinfowien.at). C. W.


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