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Spitzelaffäre. Strassers Sonderkommission kommt den Hintermännern des Spitzelskandals langsam, aber sicher näher: Ein Zeuge belastet nun den Chef der freiheitlichen Polizei-Gewerkschaft. Haiders Insiderwissen über den "Drogendealer" Omofuma ist aufklärungsbedürftig. Wird Strasser den Skandal vor Gericht aber auch beweisen können?


Florian Klenk
Politik | aus FALTER 42/00 vom 18.10.2000

Glauben Sie mir, ich habe ein jungfräuliches Gewissen. Ich habe keine Daten abgefragt, und jetzt komme ich in den Geruch, ein Verbrecher zu sein." Werner Radakovits ist in Rage. Kein Wunder: Der Chef der Wiener Polizeigewerkschaft AUFist ins Visier von Strassers Sonderkommission geraten. Vergangene Woche wurde der ranghöchste Wiener FPÖ-Polizeigewerkschafter von der Sonderkommission des Innenministeriums einvernommen. Radakovits, so erfuhr der Falter aus Ermittlerkreisen, wird in der Spitzelaffäre schwer belastet. Ein (der Redaktion namentlich bekannter) Kronzeuge wurde vergangene Woche im Verhör gesprächig. Sein Vorwurf: Niemand Geringerer als der blaue Gewerkschaftsboss Radakovits selbst soll illegale Datenabfragen durchgeführt haben. "Das wird sich bald in Luft auflösen. Ich erwarte, dass das Innenministerium nicht nur in eine Richtung ermittelt", weist der Personalvertreter, der im Innenministerium residiert, die Vorwürfe zurück. Im profil hatte Radakovits angekündigt, jeden

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