Fernsehen

Medien | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 42/00 vom 18.10.2000

Arte trägt auf meiner Fernbedienung die Nummer "3". Und zwar deshalb, damit man beim auf- und abzappen möglichst oft über den deutsch-französischen Kulturkanal stolpert und auch dort hängen bleibt. Wenn man dann zum Beispiel eine hochinteressante Dokumentation über Taschendiebe in Amsterdam sieht (Arte bringt täglich Dokus, die sogar spannend sind, selbst wenn das Thema nicht unbedingt danach klingt), anschließend paranoid wird aus lauter Angst vor Wiener Taschendieben und dies per E-Mail auch noch den Sendeverantwortlichen in Straßburg mitteilt, kommt wenige Stunden später ein nettes Mail aus der Arte-Redaktion zurück. In dem wird einem frech noch viel Vergnügen mit der neuen Paranoia gewünscht. Eine Woche später meldet sich dann auch noch die Zuschauerredaktion und fragt, ob das Schreiben bezüglich der Taschendiebe-Doku auch "on air" verlesen werden darf, weil es so interessant sei. Klar darf! Wenn Sie also in den nächsten Tagen beim Zappen zufällig bei Arte landen und die Bestohlenwerdens-Ängste eines "Christophe de Vienne" mitgeteilt bekommen: Das war nur Spaß! Wirklich! Aber so ist das eben mit Arte.


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