Sideorders: Exotisch / obskur

Stadtleben | aus FALTER 42/00 vom 18.10.2000

Hier einige Lokale, die mit bewundernswerter Hartnäckigkeit eine exotische Landesküche vertreten. Darüber hinaus ein trauriger Beweis dafür, wie wenig Mut und wie wenig Vielfalt in dieser Stadt herrschen. Oder kennt jemand einen hiesigen Portugiesen? Oder einen wirklich echten Indonesier? Oder einen Finnen? (Infos bitte an Florian.Holzer@chello.at) Tibet, 9., Währinger Gürtel 102., Tel. 315 10 12, Di-Fr 12-15, Mo-Sa 18-24, So 13-23 Uhr.

Hübsch dekoriertes Lokal mit herkömmlicher und mit gemütlicher Abteilung sowie mit köstlich authentischer Küche. Gebetsfähnchen, Buddhas und spezielle Küche auch für Diabetiker und Allergiker, kleines Dalai-Lama-Informationszentrum.

Die Großmutter kocht, 7., Fasszieherg. 1, Tel. 0664/153 44 41, Mo-Sa 11.30-14.30, 18-24 Uhr.

Einigermaßen hardcore-afrikanisch, nichts für schwache Gemüter: Essen köstlich, aber scharf (diverse Wurzeln und Knollen), man sitzt am Boden, wartet mitunter sehr lange und bekommt dann das, was da ist. Etwas andere Vorstellung von Gastronomie, deshalb aber nicht unspannend.

Oh Pot oh Pot, 9., Währinger Str. 22, Tel. 319 42 59, Mo-Fr 11-24, Sa, So 18-24 Uhr (www.ohpot.at).

Ehemaliges Cafe mit Eintopfgerichten aus aller Welt, besonders Südafrika, erhielt kürzlich ein neues Design. Wochenweise Spezialitäten und Biere aus den diversen Ländern Südamerikas, von Mexiko über Uruguay bis Venezuela.

Kathmandu, 5., Margaretenstraße 102, Tel. 544 57 98, Di-So 11-14, 18-23.30 Uhr.

Der Betreiber des früheren "Yeti" in der Fassziehergasse, dort, wo jetzt "Die Großmutter kocht" zugange ist, zog nach Margareten. Es gibt Dal, Bhat, Tarkari, Tschwoela, Momo und entsprechende Atmosphäre.


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