Am Mount Koriander

Neues Lokal. An den Hängen Gumpendorfs machte Ende Juli ein nepalesisches Restaurant auf - und bringt Würze ins Leben der Flachland-Sherpas.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 42/00 vom 18.10.2000

Grundsätzlich einmal, erklärt Raish Restha, zeichne sich die Küche Nepals durch ihre regionale Dreiteilung aus: Im Norden bevorzuge man eher tibetanische Kost, im Süden ginge es mehr ins Indische, und dazwischen fände man eine Mischung von beidem. Dies einerseits und die Tatsache, dass die Wiener an der Himalayaküche sehr interessiert wären ("wegen dem Buddhismus"), bewogen ihn und drei Partner, Wiens mittlerweile schon drittes Lokal, das sich der Küche aus den hohen Bergen verschreibt, aufzumachen. Er selbst hatte die Gastronomieschule am Judenplatz besucht und währenddessen drei Jahre lang im "Tibet" am Währinger Gürtel gekocht. Nachdem er mit der Schule fertig war, machte man sich ans "Yak & Yeti".

Die Innendesignerin, sagt Raish Restha, wollte moderne Schlichtheit mit nepalesischer Folklore verbinden, was man mit gutem Willen auch nachvollziehen kann: Das niedere Gewölbe eines früheren Beisls wurde weiß ausgemalt und mit hübschen Lampen sowie Fotos zum Thema "Menschen


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