Obacht, großer Bruder!

Spitzelwesen. Überwachung hat viele Namen. Die Big Brother Awards werden auch heuer wieder an Organisationen und Unternehmen vergeben, die sich besonders um die Verletzung der Privatsphäre verdient gemacht haben.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 43/00 vom 25.10.2000

Big Brother hat Tradition: 1948 von George Orwell geprägt, 1984 abgehakt und 2000 zur Bezeichnung von Reality-TV wieder eingeführt, gibt der Begriff seit 1999 in Österreich einer Veranstaltung den Namen, die zu Recht an die Orwell'sche Tradition anknüpft. Die "Big Brother Awards" küren nämlich auch heuer Personen und Institutionen, die sich besonders um die Verletzung der Privatsphäre verdient gemacht haben.

"Unbeeindruckt vom frechen Begriffs-Grabbing durch die gleichnamige TV-Show" wird eine unabhängige Jury am 26. Oktober fünf Gewinner aus ebenso vielen Kategorien wählen. Aus mehr als 200 Einsendungen haben sich 20 Kandidaten herauskristallisiert, die im Kasten auf der nächsten Seite gelistet sind. Zusätzlich zu den Kategorien Business und Finanzen, Politik, Behörden und Verwaltung sowie Kommunikation werden besonders hartnäckige Fälle durch den Lifetime Achievement Award geehrt. Die Kronen Zeitung und das Heeresnachrichtenamt finden sich heuer unter den hoffnungsfrohen


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