Wien Moderner/Wien Modern - Highlights und Geheimtipps: Elektronik, Raum, Musique spectrale

Kultur | aus FALTER 43/00 vom 25.10.2000

Prolog Kult im Neuen Saal: Vor 50 Jahren erfand Pierre Henry die aus Alltagsgeräuschen zusammengesetzte Musique concrete, jetzt hat ihn die französische Techno-Szene dafür zu ihrem Gottvater ernannt. Zum Auftakt von Wien Modern wird der Neue Saal des Konzerthauses mit einem neuen Werk des Elektronik-Pioniers eröffnet. Konzerthaus, 27.10., 19 Uhr.

Prometeo Musik an der Grenze des Wahrnehmbaren: In seiner Bearbeitung des antiken Prometheus-Stoffes verlegte Luigi Nono die Tragödie mit feinsten Klangnuancierungen ins Innere der Musik. Konzerthaus, 28.10., 19.30 Uhr.

Lucier-Performance Technische Spielereien: Klangbastler Alvin Lucier macht Musik aus seinen Gehirnwellen oder lässt seine Stimme mit Hilfe eines billigen Kassettenrekorders buchstäblich im Raum verschwinden. Konzerthaus, 29.10., 20 Uhr.

tape.music Musik ohne Musiker: Tonbandmusik der letzten 50 Jahre, von Morton Feldman, James Tenney, Iannis Xenakis, Pierre Henry, Herbert Eimert, Edgar Varese u.v.a. Konzerthaus,

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