Freude im Modezirkus

Mode. Wird Wien Modemetropole? Drei Tage lang werden bei der IMOTA im MAK wieder nationale und internationale Designer zu bestaunen sein. Kontinuierlich und längerfristig soll Unit F, ein neu gegründetes "Büro für Mode", dem bislang eher unbedeutenden Designstandort Wien zu Ansehen verhelfen.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 43/00 vom 25.10.2000

Mario Soldo ist wieder da! Seit einigen Monaten koordiniert das ehemalige Enfant terrible der Wiener Modeszene im Museum für angewandte Kunst (MAK) die "MAK in Mode"-Nächte - von Berlin aus. Vor einem Jahr ist Soldo in die deutsche Hauptstadt übersiedelt und promotet dort Mode. Jetzt lässt der Mann die Internationalen Modetage IMOTA wieder auferstehen: Vom 26. bis 28. Oktober werden im MAK Designer aus Österreich, Deutschland, England und Skandinavien ihre Kollektionen zeigen. Zuschauen werden vor allem "Endverbraucher", doch auch Fachbesucher und Profi-Einkäufer finden langsam den Weg zu der Messe - und die Aussteller bekommen die fürs Erfolgreichsein wichtigen Kontakte.

"Nach vier Jahren Durchhänger haben wir es jetzt geschafft", sagt Mario Soldo und ist stolz darauf, dass bei der ersten Berliner IMOTA Anfang Oktober Verbindungen zwischen Modemachern und -käufern entstanden. So wurde die Debüt-Kollektion der Wiener Designergruppe Elfenkleid vom Start weg mit dem Pierre-Lang-Fashion-Award


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