Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 44/00 vom 01.11.2000

Eines muss man der FPÖlassen: Sie macht es uns leicht. Die Cover-Gestaltung geht jetzt viel schneller: Haider statt Böhmdorfer, ein leicht modifizierter Text - passt. Das heißt natürlich nicht, dass alles so leicht geht. Florian Klenk zum Beispiel muss viel arbeiten, muss jede Menge recherchieren, Obacht geben, nachdenken. Tut er. Und zwar anständig. Nicht so wie die Anständigen & Tüchtigen, die mit ihrer Art von Recherche (Stichwort: Einem & Kessler) auch bei der Wunderwelt rausgeflogen wären (für jüngere Leser: das war die Zeitung mit Zwerg Bumsti). Und weil Klenk professionell arbeitet, sozusagen den Bogen raus hat, wurde der Falter vergangene Woche quer durch alle heimischen Medien zitiert, und auch das sog. Ausland und die sog. Polizei zeigten sich sehr interessiert. Dieses Interesse an der Spitzelaffäre der FPÖ wird so schnell nicht abreißen, und wenn Sie derzeit Männer mit einem breiten Grinsen durch Wien gehen sehen, dann handelt es sich wahrscheinlich um Exekutiv-Beamte


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