Kommentar: Klangforum: Weiter gehts auf Wienerisch

Carsten Fastner | Kultur | aus FALTER 44/00 vom 01.11.2000

Muss Wien wirklich immer anders sein? Kann Wien nicht wenigstens manchmal so sein wie andere westliche Metropolen? Müssen manche Geschichten wirklich so typisch für diese Stadt verlaufen? Zum Beispiel die Geschichte des Klangforum Wien: eigentlich eine Erfolgsstory - der nun das üble Ende als Provinzposse droht.

Wien, 1985: Mozart ist Gott, und die Philharmoniker sind sein Prophet. Ensembles wie die reihe, die sich auf Musik des 20. Jahrhunderts konzentrieren, führen ein Schattendasein. Dennoch gründet der Komponist Beat Furrer ein neues, spezialisiertes Solisten-Ensemble, das Klangforum Wien.

Neun Jahre später: Das Klangforum findet internationale Beachtung und wird nur noch mit den Spitzenorchestern für Neue Musik, dem Ensemble Modern (Frankfurt) und dem Ensemble Intercontemporain (Paris) verglichen. Bundeskunstminister Rudolf Scholten hat zwei Neue-Musik-Experten als Musikkuratoren bestellt, die eine nicht unumstrittene Entscheidung treffen: Weil sie das Klangforum "mit den an sich

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