Welt im Zitat

Medien | aus FALTER 44/00 vom 01.11.2000

Echt gut Das Dogma der Echtzeit (...) wird in der zur großbürgerlichen Wohnlandschaft staffierten Kellerbühne mit minimalen Abstrichen eingehalten: ein Abend, der hinter den mauerdicken Fassaden der erwachsenen Kinder das wunde Innere aufbrechen lässt. In Akzeleration Richtung szenisch sich auflösenden Falldowns! - Vergewaltigung, Brutales und Ödipales. Konfliktstrukturen zeichnen sich messerscharf ab. Echt gut.

Der Standard über das Stück "Wer..." in der Drachengasse.

Stark!

Die disziplinierten Heterophonien des Quintetts lebten von einer Art doppeltem Kippeffekt, der Gratwanderung zwischen jazzidiomatischen Anspielungen und reiner Sound-Exploration einerseits und interaktiv hochsensiblen Kollektiven und abstrakten Klangschichtungen andererseits. Stark!

Der Standard über ein Konzert von Rajesh Mehta.

Tralala tralala Dieses erfreuliche Mail erreichte den Falter am 10.10. um 7.54 Uhr.

Doch kein Tralala Sehr geehrte Damen und Herren, sollten Sie soeben ein mail mit dem Inhalt "tralala" erhalten haben, bitte ignorieren. Es handelte sich um ein Testmail, das versehentlich weggeschickt wurde.

Die Entwarnung erfolgte am selben Tag um 8.07 Uhr.

Entlarvte Betriebsmittel Schlicht wunderbar, diese süßversalzene Melange aus rauschgoldengelhaftem Kitsch und abgefeimter Hinterhältigkeit, die einander als unverzichtbare Betriebsmittel menschlicher Lebensbewältigung entlarven. Renee Zellweger spielt hier erneut das Entzückizuckerl, die Bezauberfee, das Herzimädi, welches Licht auch in die schwärzeste Seele bringt.

Herzbuberl Rudolf John.


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