Seniorenfahrt ins All

Film. In "Space Cowboys" schießt sich Clint Eastwood mit drei alten Kumpeln in den Weltraum, um einen Satelliten und ein Genre zu reparieren.

Michael Loebenstein | Kultur | aus FALTER 44/00 vom 01.11.2000

Space: The Final Frontier" heißt es seit mehr als 30 Jahren zu Beginn der Weltraumoper "Star Trek" ("Raumschiff Enterprise"). In der Mythologie des Grenzlandes, jener sich beständig westwärts verschiebenden Region, wo Zivilisation und ihre (zumeist) gewaltsame Expansion auf das unbekannte, noch unerschlossene Terrain treffen, macht der Weltraum (und zu geringerem Teil die Tiefsee) dem nordamerikanischen Westen schon seit geraumer Zeit Konkurrenz.

Neben den fantastischen Geschichten des Science-Fiction-Genres, die vom Vorstoß menschlicher Pioniere in die Tiefen des Alls erzählen, finden sich immer wieder Filme (wie "The Right Stuff" oder "Apollo 13"), die sich mit den historischen Pioniertagen der zivilen Raumfahrt, dem "Space Race", auseinander setzen. Diese war tatsächlich von Beginn an Gegenstand extensiver medialer Begleitung; in der Zeit des Kalten Krieges waren Überschallflug, Satellitenbau und Mondlandung nicht allein die Fortschreibung des Mythos der (amerikanischen) Kolonisierung

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