Dialoge suchen mit PUS

Die österreichische Bevölkerung ist gegenüber Forschung und Technologie vergleichsweise skeptisch eingestellt. Mit einem umfassenden Programm zur Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für Wissenschaft soll dieser Skepsis der Boden entzogen werden.

Extra | Elisabeth Gehrer | aus FALTER 45/00 vom 08.11.2000

Die österreichiche Herausforderung. Im Jahr 1997/98 belegte eine so genannte "Lifestyle-Umfrage" des Fessel-Instituts die weit verbreitete Skepsis der österreichischen Bevölkerung gegenüber Wissenschaft und Technik. Dieser Befund stellt angesichts der enormen Bedeutung von Forschung und Technologie in einer modernen "Wissensgesellschaft" eine große Herausforderung für eine verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Politik dar.

In der Erklärung zu aktuellen Fragen der Forschungs- und Technologiepolitik vom 11. Juli 2000 hat sich die österreichische Bundesregierung deshalb auch zum Problem der mangelnden Akzeptanz von Wissenschaft und Technologie geäußert und sich unter anderem folgende Ziele gesetzt: "Vertrauen schaffen, Dialoge suchen, der Wissenschaftsskepsis den Boden entziehen, einen Freiraum für Forschung sichern zur Schaffung von Public Understanding of Science and Technology (PUS)." Alle zuständigen Ministerien sollen bis Jahresende 2000 der Bundesregierung umsetzbare


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