Die Skepsis wächst

Seit mehreren Jahren lässt die Europäische Union ermitteln, was ihre Bürger über Wissenschaft wissen und wie sie neue Technologien beurteilen. Die neueste Umfrage hat einen historischen Tiefstand bei der Zustimmung der Europäer zur Gentechnik ergeben. Doch nicht nur die Gentechnik, auch die Gentechnik-Umfragen sind umstritten.

Klaus Taschwer | Extra | aus FALTER 45/00 vom 08.11.2000

Man macht es uns Österreichern nicht leicht, zu einem besseren Verständnis für die Gentechnik zu gelangen. So hat man bei den eben erst geschlagenen steirischen Landtagswahlen auf großen Plakaten nicht nur für eine drogenfreie, sondern gleich auch für eine gentechnikfreie Steiermark geworben. Ob jene Partei, die mit diesem Slogan warb, auch aufgrund dieser Plakate die Wahl verloren hat, darf allerdings bezweifelt werden. Denn Österreich ist nach wie vor eines jene Länder, in dem man der Gentechnik und die Biowissenschaften besonders skeptisch gegenüber steht.

Doch nicht nur die öffentliche Akzeptanz der Gentechnik, auch das Wissen der Österreicher über die Gene und gentechnische Veränderungen scheint einigermaßen verbesserbar: Bei der EU-weit durchgeführten Umfrage zum Thema Biotechnik im Jahr 1996 wussten gerade einmal 33,5 Prozent unserer Landsleute, dass die Aussage "Normale Tomaten enthalten keine Gene, während genetisch veränderte Tomaten Gene enthalten", nicht korrekt

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