Der Science-Gigolo

Peter Rebernik hat eine Mission: Die Wissenschaft soll auf die Straße und ins Kaffeehaus. Mit Konzepten hält sich der Macher der ScienceWeek und frühere Direktor des Technischen Museums nicht lange auf. Wichtig ist für ihn die Begeisterung der Beteiligten.

Extra | Stefan Löffler | aus FALTER 45/00 vom 08.11.2000

Die Idee kam beim Australien-Urlaub. Am Strand traf Peter Rebernik einen Professor, der schwärmerisch von der australischen ScienceWeek erzählte. Das wäre doch auch etwas für Österreich. Zurück in Wien, sprach er im Wissenschaftsministerium vor. Sektionschef Norbert Roszenich sei sofort dabei gewesen. "Es war nicht einfach, bis das ganze Ministerium überzeugt war. Einige fanden, das ist Blödsinn, das ist nicht Wissenschaft, das ist Song and Dance. Wir haben das überwunden."

Peter Rebernik trägt Jeans, Jackett, offenes Hemd. An diesem Nachmittag hat er sein Büro in Alt-Erlaa mit einem Tisch im Cafe Central getauscht. Hier erwartet er seine Gesprächspartner. Zwischen zwei nachmittäglichen Terminen berichtet er heureka bei einem Viertel Weißen von den Anfängen der ScienceWeek und der Forderung des Ministeriums nach einem Konzept. Er hat eines geliefert, dann wieder umschreiben lassen. Konzepte seien nicht wichtig und auch nicht seine Stärke.

"Die Wissenschaftler haben gewartet,


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