Das englische Patent

Seit 15 Jahren gibt es in Großbritannien Programme und Projekte, Wissenschaft verständlicher, bürgernäher, verantwortlicher zu machen. In London steht das größte Science Center der Welt, und Wissenschaftsvermittler sind gesuchte Experten. Nur von Public Understanding of Science will niemand mehr reden.

Extra | Stefan Löffler | aus FALTER 45/00 vom 08.11.2000

Mitte der Achtzigerjahre tat sich Bemerkenswertes im Vereinigten Königreich. Die großen wissenschaftlichen Organisationen rauften sich zusammen, um eines Dilemmas Herr zu werden: Einerseits wuchs die Zahl der Forscher und ihr Einfluss auf fast alle Bereiche des Lebens. Andererseits verstand der so genannte "Mann auf der Straße" immer weniger davon, und die Mittel für Forschung wurden unter Margret Thatcher knapper und knapper.

Die ins Eck gedrängte Wissenschaft wollte ihre Vermittlung nicht länger Schulen, Museen und Medien überlassen. Um Projekte zu finanzieren und Erfahrungen auszutauschen, gründeten die Royal Society, die Royal Institution und die British Association for the Advancement of Science ein Komitee für "Public Understanding of Science" (PUS). Schon der Begriff war ein Erfolg und hat in den letzten Jahren international Karriere gemacht. In Großbritannien selbst allerdings ...

London im Oktober 2000. In einem Entwicklungsgebiet im Osten der Stadt steht für die Dauer


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