Meldungen aus der Forschung

Die Wissenschaftsberichterstattung in österreichischen Tages- und Wochenzeitungen hat in den vergangenen quantitativ und qualitativ zugenommen. Die Antwort auf die Frage, wie über welche Forschungsergebnisse berichtet werden soll, ist dadurch aber nicht einfacher geworden, wie eine kleine Umfrage zeigt.

Extra | Klaus Taschwer | aus FALTER 45/00 vom 08.11.2000

Als die Tageszeitung "Der Standard" vor einiger Zeit ihre Leser befragte, aus welchen Themengebieten sie künftig mehr lesen wollten, gab es einen eindeutigen Sieger: Wissenschaft und Innovation. Mit deutlichem Abstand folgten die Außenpolitik und alle anderen Bereiche. Trotzdem hat es das Wissenschaftsressort im "Standard" nach wie vor nicht leicht - die tägliche knappe Dreiviertelseite für Wissenschaft wirkt immer noch als Verschubmasse innerhalb des Chronik-Ressorts. Das sollte sich aber im nächsten Jahr ändern, wie Heide Korn hofft, wenn nämlich Wissenschaft bei der "Zeitung für Leser" (Eigenwerbung) Teil des Ressorts Kultur wird.

Früher indes sei alles schlimmer gewesen, meint die Bildungs- und Wissenschaftsredakteurin: "Als wir als erste österreichische Tageszeitung mit täglichen Berichten über Wissenschaft begonnen haben, hatten wir im Schnitt gerade einmal eine Viertelseite." Das war vor sieben Jahren. Nachgezogen mit täglichen Meldungen aus der Forschung haben in der


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