"Besser als ,Spex'"

Fanzine. "skug", das österreichische "Journal für Musik", begeht sein zehnjähriges Jubiläum. Und braucht den internationalen Vergleich längst nicht mehr zu scheuen.

Medien | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 45/00 vom 08.11.2000

Ja, das skug. Das hat ja mittlerweile Spex den Rang abgelaufen", konstatiert Fritz Ostermayer, Szene-Heiliger und Radio-Stimme. Alfred Pranzl, seit 1996 Herausgeber des Wiener Magazins für Musik und Subkultur, macht dieser Vergleich nicht wirklich glücklich, aber: "Spex ist in gewisser Hinsicht schon der große Bruder, weil es ähnliche Themen behandelt." Das vierteljährlich erscheinende Heft wird mittlerweile auch in Deutschland vertrieben und muss den Vergleich mit dortigen Publikationen oder dem englischen Wire wirklich nicht mehr zu scheuen. In Österreich sieht es mit vergleichbaren Publikationen ohnehin trist aus - das ist der Grund, warum skug vor zehn Jahren gegründet wurde.

"Es gab damals eigentlich nur das Chelsea Chronicle, für das einige spätere skug-Leute wie auch ich geschrieben haben", erzählt Pranzl. "Wir waren aber mit der Ausrichtung des Heftes nicht einverstanden und wollten etwas Eigenes machen. Die treibende Kraft war dann Rupert Heim, ein Tiroler, der durch ganz


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