Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 46/00 vom 15.11.2000

Uns gehts ja mit den Lesern vermutlich so wie diesen mit uns: Wir finden es grundsätzlich erfreulich, dass es sie gibt. Manchmal finden wir sie sogar richtig gut. Zum Beispiel letzte Woche: Steht ein Whiskykarton in meinem Zimmer, in dem sich allerdings kein Whisky befindet (ist ohnehin nicht meine Abteilung - io sono un grappista), sondern leckere Schokolade und ein würziges Käsestangerl von fulminanter Krossheit; dazu eine freundliche Karte des Lesers, in der er sich dafür entschuldigt, dass die an dieser Stelle georderte Lieferung so spät eingelangt ist. "Falter", schreibt der Leser dann noch, "Dich mag ich voll gern leiden." Solche Sympathiekundgebungen kann man nur haltlos erwidern. Leider verriet der gute Mann nicht, wo das "knusprige Käsestangerl" zu beziehen ist.

Wenn Sie mit dem Falter zufrieden sind, liegt das an seinen Autorinnen und Autoren. Neben denen, deren Namen Sie hier am häufigsten lesen und die ein fettes Angestelltenhonorar beziehen, gibt es auch noch regelmäßige


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