Vor 20 Jahren im Falter

... gab es einen Tatsachenbericht von der Buchwoche in der Hofburg zu lesen.

Vorwort | aus FALTER 46/00 vom 15.11.2000

Mi., 29. Okt.: Der österreichische Leser betritt, weil er ja zu jeder Tageszeit Zeit hat, um 10.30 Uhr die Buchwoche in der Wiener Hofburg. Der österreichische Leser entdeckt das Buch, das heißt, er nimmt es von einem Stand in die Hand, prüft den Umschlag und will es kaufen. Der österreichische Leser erfährt von einem freundlichen Mann, dass man hier keine Bücher kaufen könne, da dies eine Ausstellungsmesse sei. Problemlos könne man hingegen Bücher in Buchhandlungen erstehen. Der österreichische Leser will nun wissen, zu welchem Zweck hier so viele Bücher wären. Der freundliche Mann erklärt ihm, dass die österreichischen Verlage dem Österreicher zeigen wollen, was sie alles in den letzten Jahren verlegt (= geleistet) haben. Außerdem seien die vielen Bücher zum Schmökern aufgestellt.

Do., 30. Okt.: Gleich nach dem Frühstück macht sich der österreichische Leser auf den Weg zur Buchwoche und stürzt sich dort sofort, weil er jetzt Rat braucht, auf die zahlreichen Lebenshilfe-Bändchen,


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