I did it Mehrweg

Abfallvermeidung. Bier im Wegwerfbecher gibt es nur noch in den wenigsten Party- und Konzerthallen. Zur Abfallvermeidung setzen Stadt und Gastronomie auf Mehrwegsysteme.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 46/00 vom 15.11.2000

Wenn die Party oder das Konzert zu Ende ist, das gnadenlose Arbeitslicht angeht und die letzten Gäste den Rückzug antreten, kommt der Putztrupp und beginnt damit, die Überreste einer langen Nacht zu beseitigen: weggeworfene Flyer, ungelesene Gratis-Zeitungen und was sonst noch so alles anfällt. Flaschen, Dosen und Plastikbecher gehören seit längerem nicht mehr zum Partymüll. Bier und Softdrinks gibt es nämlich bei den meisten Veranstaltungen in Wien nur noch im wieder einsetzbaren Mehrweg-Plastik - das ist nicht nur umweltschonender, sondern auch um einiges ästhetischer.

Hans Havran besitzt fast 600.000 vielfach verwendbare Plastikbecher - vom Bierkrügerl bis zur Sektflöte. "Bei großen Veranstaltungen in der Libro-Halle haben wir bis zu 4000 Becher im Einsatz", erzählt der Inhaber des Becherunternehmens "Cup Service Austria" (CSA). Die Becher - bedruckt mit Sponsorenlogos - werden den jeweiligen Gastronomen in den Wiener Konzerthallen und Stadien direkt geliefert und nach Veranstaltungsende


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