Liebe Leserin, lieber Leser!

Extra | aus FALTER 47/00 vom 22.11.2000

In einem Interview fürs VISA-Magazin prophezeit der Vorstandsvorsitzende der Telekom Austria, Heinz Sundt, dass "die elektronischen Medien einen völlig anderen Durchdringungsgrad unseres täglichen Lebens erreichen werden". Durchdringungsgrad, das packt einen förmlich körperlich. Was das heißen kann, bleibt trotzdem offen. Optimistische Gemüter entwerfen Szenarien, in denen das halbleere Milchpackerl dem Kühlschrank seinen bedrohlichen Zustand mitteilt, worauf der im nächsten Supermarkt eine Bestellung aufgibt, die dann am Morgen auf dem Display des UMTS-Handys aufscheint und die Hausfrau erinnert, ihre frische Milch abzuholen. Erfahrungsgemäß wird aus den kühnsten Visionen selten Realität - selbst wenn sie technisch machbar wären. Der Faktor Mensch sorgt schon dafür, dass nicht alles möglich wird, was möglich wäre. Also dürfte der Mulitmedia-Reisende der Zukunft nicht nur virtuell unterwegs sein. Auch wenn er wahrscheinlich ohne Handy nicht mehr gerne unterwegs ist.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige