The Next Generation

Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Österreich ist vorbei. Das Ergebnis liegt weit unter den Erwartungen, die man sich nach den astronomischen Summen in Großbritannien und Deutschland auch hierzulande gemacht hat. Die sechs Lizenznehmer hingegen zeigen sich sehr zufrieden. Was heißt das aber nun für die künftigen Benützer von UMTS-Handys?

Extra | aus FALTER 47/00 vom 22.11.2000

Universal Mobile Telecommunications System - diese englischen Begriffe stecken hinter den vier Buchstaben UMTS. Sie versprechen die "Revolution der Telekommunikation" und sind daher momentan in aller Munde. Nach Ansicht von Experten scheinen die Möglichkeiten, die diese neue Generation der Mobilfunktechnologie bringen soll, nahezu unbegrenzt.

Daher bemühen sich die Telekom-Gesellschaften weltweit um die Lizenzen für Frequenzen, auf denen UMTS aufsetzen kann. Das britische Wirtschaftmagazin The Economist bezweifelt freilich, dass die horrenden Beträge, die für die Lizenzen in Großbritannien und Deutschland gezahlt wurden, von den Unternehmen jemals erwirtschaftet werden können.

In Österreich benahmen sich die sechs Bieter, unter ihnen die mobilkom austria, vorsichtiger. Um 11,443 Milliarden Schilling erhielten sie die Lizenzen für zwölf Frequenzpakete vergleichsweise günstig, was sofort den bislang unbegründeten Verdacht der unerlaubten Absprache aufkommen ließ. Aber unternehmenspolitisch


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