Pate gesucht

Flüchtlinge. Mit der Aktion "Connecting People" sucht die asylkoordination Menschen, die sich unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge annehmen.

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 47/00 vom 22.11.2000

Nein, Zahlscheine werden keine ausgeteilt. Bei "Connecting People" geht es nicht darum, eine symbolische Patenschaft für ein hungerleidendes Kind zu übernehmen. Bei "Connecting People" muss selbst angepackt werden. "Minderjährigen Flüchtlingen, die sich ohne Familie und Freunde in Österreich aufhalten, soll direkt geholfen werden", erklärt Heinz Fronek von der asylkoordination. Durch ihre unsichere Situation laufen die Flüchtlingskinder leichter als Erwachsene Gefahr, an Depressionen zu erkranken oder in die Kriminalität abzurutschen. Mit "Connecting People" möchte die asylkoordination ihnen nun einen Erwachsenen zur Seite stellen, der sie bei der Lösung ihrer kleineren und größeren Probleme unterstützt. Die Paten sollen für die Jugendlichen Ansprechpartner bei der Bewältigung von Alltagsproblemen sein, ihnen beim Erlernen der Sprache und in Asylverfahren helfen.

Erste Paten sind bereits gewonnen: die Werbegrafikerin Petra Saßmann etwa. Sie wird gemeinsam mit ihrer Mutter


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