Bye-bye, Bühnen-Bukarest

Theater. Wer kriegt den Rabenhof? Was wird aus dem Schauspielhaus? Und wie geht es mit der freien Szene weiter? Wiens in die Jahre gekommene Off-Theaterszene gerät endlich in Bewegung.

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 47/00 vom 22.11.2000

Angenommen, Sie haben vor 20 Jahren Matura gemacht. Dann sind Sie heute vermutlich ein anderer Mensch. Sie stehen mitten im Berufsleben, Sie haben womöglich eine Familie gegründet, und wenn Sie ehrlich sind, dann zeigt Ihr Körper bereits erste Verfallserscheinungen. Sie haben neue Freunde, eine neue Wohnung, neue Interessen und ein neues Auto. Nur wenn Sie abends ins Theater gehen, ist alles noch wie früher. Im Unterschied zu Ihnen hat sich die Wiener Theaterlandschaft nämlich in den vergangenen 15, 20 Jahren nur unwesentlich verändert. Das gilt besonders für die so genannten Mittelbühnen - also jene Theater, die den weiten Raum zwischen den Großbühnen (Burgtheater, Volkstheater, Josefstadt), den Kleinbühnen und der freien Szene bespielen.

Die wichtigsten Mittelbühnen haben sich voriges Jahr das gemeinsame Logo "Die 7" verpasst; dazu gehören das Theater in der Drachengasse, das Ensemble Theater, das Theater Gruppe 80, das Schauspielhaus, das Theater m.b.H., dietheater Wien sowie


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