Bye-bye, Bühnen-Bukarest/Peter Marboe: "Die Zeit der Ausreden ist vorbei"

Kultur | Interview: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 47/00 vom 22.11.2000

Peter Marboe (ÖVP) ist seit vier Jahren Kulturstadtrat von Wien. Der Mann, der fast jeden Abend ins Theater geht, begann seine Amtszeit mit einem "Kassasturz" und verpasste den Wiener Bühnen dann ein "Vier-Punkte-Programm": Erstens wurden alle Theater entschuldet; zweitens wurden Drei-Jahres-Verträge eingeführt (in denen die Subventionen auf drei Jahre festgeschrieben werden, um die Planungssicherheit der Bühnen zu erhöhen); drittens wurde der "Theaterdienstag" (zwei Karten zum Preis von einer) propagiert; und viertens wurde die "Nestroy"-Gala erfunden. Im Falter-Gespräch kündigt Marboe nun weitere Schritte an.

Falter: Herr Stadtrat, die Gelegenheit ist günstig, etwas Leben in die verkrustete Wiener Theaterlandschaft zu bringen. Was werden Sie tun?

Peter Marboe: Ich glaube, dass die Wiener Theaterszene eine recht lebendige ist. Das wird uns auch ununterbrochen attestiert durch die zahlreichen Bewerbungen: Alle streben nach Wien.

Vielleicht weil sie wissen, dass sie hier in Pension


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