Nüchtern. betrachtet: Was macht der Chinese mit der Erdnuss?

Kultur | aus FALTER 47/00 vom 22.11.2000

Gewiss, heute kann ich darüber reden. Ja, ich habe im Rahmen jener bescheidenen Feste, die ich im Kreise meiner liebsten Freunde und Gattinnen zu verbringen pflege, schon das ein oder andere scherzhafte Wort darüber verloren. Aber damals war mir die Sache ausgesprochen peinlich, und es bedeutete nur einen geringen Trost, dass Thomas Forstner, der sich in der österreichinternen Ausscheidung mit "Venedig im Regen" gegen mich durchsetzen konnte, beim Eurovisionscontest selbst grausam Schiffbruch erlitt. "Dein Atem ganz leis an meiner Schulter vergraben" - Sie erinnern sich vielleicht. Da hatte mein Lied doch etwas mehr Pfiff, wenngleich der Umstand, dass ich mich nur noch an die Eingangszeilen erinnern kann, gegen es sprechen möge: "Was bekämpft im Herbst, wenns neblig ist, die Schwermut? / Was bringt Stimmung in Partys ohne Vermouth? / Was nützt dem Ami so viel wie dem Chineser? / Was stimmt den Saddam milder anstatt böser? / Was stopft der Haubenkoch / Am liebsten in das Taubenloch?


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige