Was tun mit Westenthaler?

FPÖ-Attacken."Führt doch einen Metadiskurs", rät Walter Ötsch. Der Professor hat die Strategien der FPÖ erforscht. Er weiß, was sie in Sachen Spitzelaffäre noch alles anzetteln wird und wie man ihr Paroli bieten kann.

Politik | Florian Klenk und Nina Weissensteiner | aus FALTER 48/00 vom 29.11.2000

Zuerst kommen die Dementis. Dann die Klagsandrohungen. Zum Schluss die Gegenattacken. Seit Wochen schon befinden wir uns in Phase drei der blauen Gegenstrategien, sobald die FPÖ in einer Krise steckt. Kein Tag vergeht, an dem Organe des Rechtsstaates nicht ohne Beweise als "rote Brüder" bezeichnet und des Amtsmissbrauches beschuldigt würden. "Das alles ist nichts Neues", meint dazu Walter Ötsch, "wenn es für die Freiheitlichen - wie nun in der Spitzelaffäre - eng wird, hantieren sie immer mit denselben Methoden." Die Reaktionen auf die Ermittlungen seien daher "von Anfang an vorhersehbar gewesen". Der Professor für Volkswirtschaftslehre an der Uni Linz muss es wissen. Ötsch hat die blauen Inszenierungen jahrelang studiert. Vor zwei Monaten hat der Experte für NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Verfasser des einschlägigen Wörterbuches die Kommunikationsmuster der Freiheitlichen offen gelegt und als Buch publiziert ("Haider light", Czernin Verlag). Wer immer mit FPÖ-Funktionären


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige