Der Cafe-Chat

Internet-Cafes haben sich auch in Wien etabliert. Ihr Konzept: jedermann den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Wir haben sie angesehen. Fazit: nicht nur für Touristen.

aus FALTER 49/00 vom 06.12.2000

Wien ist anders - besonders wenn man sich hier fern der eigenen Heimat aufhalten muss. Was für die einen das Ziel eines Wochenendtrips oder einer Geschäftsreise, für andere bloß eine Zwischenstation ihrer Zehnländergewalttour bedeutet, ist für manche die neue Heimat. Doch alle verbindet dieselbe Frage: Wie halte ich Kontakt zu den Daheimgebliebenen? Eine Postkarte braucht ihre Zeit - außerdem bleibt sie üblicherweise unbeantwortet. Für Briefe bringt man schon gar nicht mehr die nötige Geduld auf, und das Telefonat kostet hohe Gebühren. So bleibt dem Reisenden, Touristen oder Neo-Österreicher nur noch ein Medium: das Internet. Womit ihn der Weg nicht mehr nur ins traditionelle Wiener Kaffeehaus, sondern nun auch ins Internet-Cafe führt.

Die Idee vom öffentlichen Zugang zum Internet ist so alt wie das Netz selber. Einige haben daraus das Konzept des Internet-Cafes entwickelt. "In Wien haben wir sicher Pionierarbeit geleistet", behauptet Florian Zekely von BIGnet Telecommunication.


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