Frisbee spielende Yakuzas

Film. Spaß und Sterben am Strand: Takeshi Kitanos "Sonatine" kommt endlich regulär ins Kino.

Kultur | Michael Loebenstein | aus FALTER 49/00 vom 06.12.2000

Seit seinem in Venedig preisgekrönten "Hana-bi" (1997) und der Ausstrahlung der Show "Takeshi's Castle" im Nachmittagsprogramm von DSF ist der japanische Autor, Schauspieler, Regisseur und Fernsehkomiker Takeshi Kitano auch hierzulande ein vertrauter Name. "Hana-bi" und "Kikujiros Sommer" ("Kikujiro no natsu", 1999) liefen international und hierzulande regulär im Kino; Kitanos frühere Filme, von "Violent Cop" (1989) bis "Kid's Return" (1996) sind auf Video respektive DVD in der Videothek ihres Vertrauens erhältlich. Somit bietet sich die rare Gelegenheit, nahezu das gesamte Oeuvre eines der wichtigsten (und umstrittensten) Protagonisten des zeitgenössischen japanischen Autorenfilms kennen zu lernen - eine Gelegenheit, die den meisten seiner Kollegen (wie Naomi Kawase oder Kyoshi Kurosawa) versagt bleibt.

Nach einigen Jahren erfolgreicher Sommerkino-Vorführungen kommt nun "Sonatine" (1993), Kitanos vierte Regiearbeit, regulär ins Kino. Der verspätete Start verkürzt die Wartezeit


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