Absturz in die Ewigkeit/Umfrage: Smithson, ein Jimi Hendrix der Kunst

Kultur | aus FALTER 49/00 vom 06.12.2000

Renee Green Ich wollte die klassischen smithsonesken Topoi für mich aktualisieren. "Site" war für mich nicht länger ein örtliches Terrain, es konnte sich auch auf geschichtliche Ereignisse beziehen; und "Non-Site" habe ich nicht mehr nur als geschlossenen Ausstellungsraum gedacht, sondern als einen Ort der Produktion, als transitorischen Punkt, der überall dort sein kann, wo ich meinen Laptop aufklappe. Direkt bezogen habe ich mich auf Smithsons "Partially Buried Woodshed", eine Arbeit am Gelände der Kent State University in Ohio. Smithson hat mit einem Bagger so viel Erde auf einen Holzschuppen gekippt, bis dessen Dach eingeknickt ist als Aufhebung der Grenzen zwischen Natur und Künstlichkeit; etwas entsteht und verschwindet wieder.

Renee Green, Künstlerin und Kritikerin aus New York. Unterrichtet Konzeptuelle Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Judith Barry Wichtig waren für mich vor allem seine Texte. Smithson hat in den Sechzigerjahren das Rollenbild


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige