Phettbergs Predigtdienst: Unausrottbare Unbeflecktheit!

... da bekam ich Angst, weil ich nackt bin ... Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? ... Gen 3, 9-15 (1. Lesung am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens durch ihre Mutter Anna, zu begehen jeden 8. Dezember, 9 Monate vor Mariä Geburt).

Stadtleben | aus FALTER 49/00 vom 06.12.2000

Mir gelang es laufenden Frühherbstes, einen dicken Fisch an Land zu ziehen! Es geschah auf der prallen Mariahilfer Straße, wo ich mir gelegentlich jetzt bereits vorzustellen beginne, wie es wäre, wäre Wien bevölkert und nicht halb leer. An jeder Ecke wollen sie ihre Semmeln und Socken verkaufen, aber sie lassen keine Leute ins Land zu diesem Behufe. Gleichwohl, die Mariahilfer Straße scheint uns zu gelingen. Gewusel, wie es sich gehört für Städte! Und da war ER plötzlich neben mir und suchte Socken. Und wir kamen ins Gespräch und vereinbarten, er käme jeden Freitag zu mir, zöge mir 50 über den Arsch, 30 mit der Lederpeitsche, damit er warm wird, 20 mit dem Rohrstock, damit er eine solide Grundlage hat, und zehn mit dem Ochsenziemer, damit es nicht zum Aushalten ist.

Er läutete punkt 20 Uhr, ich wieselte hin, drückte die Gegensprechanlage, und ich verband mir die Augen blitzschnell und kniete mich mit den Händen nach hinten gebunden vor den Strafbock und hätte meinen Kopf


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