Sideorders: Asiaten-Nudel

Stadtleben | aus FALTER 50/00 vom 13.12.2000

Man stellt sie aus Reis-, Weizen- oder Buchweizenmehl her, auch Mehle der Soja- und der Mungobohne, des Mais, des Erdapfels oder der Süßkartoffel kommen zum Einsatz, Ei oder nicht Ei ist ebenfalls ein Thema. Noch dazu macht einen wesentlichen Unterschied, ob sichs um frisch gemachte oder getrocknete Nudeln handelt. Ein paar Adressen in Wien, wo man einigermaßen gut nachvollziehen kann, wo der Asiate die Nudel herholt: Chang, 4., Waagg. 1/Ecke Wiedner Hauptstr. 38, Tel. 961 92 12, tägl. 11-23 Uhr.

Extracooler Designer-Nudelladen in den drei himmlischen Farben. Die große Asien-Karte mit den diversen Nudelvitrinen fand in der Karte noch nicht eine deutliche Entsprechung. Die Ware ist aber gut, der Erfolg groß.

Kiang Noodles, 6., Joanellig. 3, Tel. 586 87 96, Mo-Sa 17.30-23 Uhr.

Der Pionier: Nachdem Nudelsuppen bereits vereinzelt (Akakiko, Kyoto, Benkei) in Sushi-Lokalen angeboten wurden, baute der Mann mit dem schwarzen Pullover ein unterirdisches Nudelsuppenzentrum nach anglo-amerikanischem Vorbild.

Jumbo, 7., Stuckg. 6, 97, Di-So 11.30-14.30, 18-23.30 Uhr, Tel. 524 59.

Seit der Neuübernahme vor zwei Jahren wird im Peking-Stil gekocht. Was schon für sich recht fein ist, außerdem gibts aber regelmäßig die beeindruckende Nudelziehshow. Die handgefertigten Gespinste werden dann gebraten, gekocht und sonstnochwas.

EN, 1., Werdertorg. 8,90, Mo-Sa 11.30-14.30, 17.30-23 Uhr, Tel. 532 44 Seit der leider nur kurzen Existenz des wunderbaren "Haizaki-san no omise" ist eine Sushi-Bar Heimstatt der unumstritten besten Gyozas der Stadt. Ramen und Udon oder kühle Soba-Nudeln ebenfalls ganz hervorragend.


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