Luckzuck

Neues Lokal. Das Tokyo-Imperium, mit Laufband-Sushi groß geworden, entdeckte nun das Erfolgspotenzial der Nudel.


Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 50/00 vom 13.12.2000

Es wurde hier schon des Öfteren gesagt: Die asiatische Nudel ist eine feine Sache. An Formen und Füllungen sogar den Italienern überlegen, Basis einer urbanen Kulinarik, wie sie in Weltstädten von Rang stattzufinden pflegt, in Wien aber nicht so. Nur zögerlich und vorsichtig wagten es hier ein paar Sushi-Läden, den Leuten die Dramatik der Nudelsuppe darzustellen. Thomas Kiang bastelte ewig an seinem "Kiang Noodles" herum, bis er den Designer-Bunker endlich eröffnete. Aber dann gings schön langsam los, und kürzlich eröffnete sogar die Tokyo-Kette, bisher mit einem Teppan-Yaki-Lokal, zwei Running Sushis und einem Seafood-Market schon nicht schlecht vertreten, ihren ersten Nudelladen.

Bei der Gestaltung hielt man sich einerseits an das Erfolgsrezept der großen internationalen Nudellokal-Player wie "Wagamama", andererseits an die eigenen Erfahrungen in den Running Sushis, die da lauten: All zuviel drumherum lenkt nur ab. Also flieste man das "Tokyo Noodle" erst mal grau aus, malte

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