Vernünftiger Kompromiss

Kulturpolitik. Das Quartier 21 im Museumsquartier ist bezogen, Vereine wie Depot und Public Netbase bleiben.

Vorwort | Matthias Dusini | aus FALTER 51/00 vom 20.12.2000

Die Schlacht um das Quartier 21 ist geschlagen. Der Weihnachtsfriede kehrt in das Museumsquartier (MQ) ein. Seit Dienstag vergangener Woche steht fest: Auch die - etwas abfällig - als "Drittnutzer" bezeichneten Vereine und Initiativen, allen voran das Veranstaltungszentrum Depot und die Public Netbase (Internetprovider und Plattform für Netzkritik), werden Räumlichkeiten im renovierten Fischer-von-Erlach-Trakt bekommen und damit ebenso Teil des Quartiers 21 (Q21) sein, wie ein Info-Zentrum, eine Cafeteria und eine Buchhandlung. Gedacht ist das Q21 als Hauptportal des Kulturviertels - als Serviceeinrichtung für die Besucher und als Infrastruktur für zeitgenössische Kulturproduktion.

Die Nutzungsplanung des Q21 geht auf ein Konzeptpapier der beiden Journalisten und Ex-Falter-Mitarbeiter Vitus H. Weh und Markus Wailand zurück, die bereits als Kuratoren der dreijährigen Veranstaltungsreihe "Kunst auf der Baustelle" jenen Kulturbegriff lanciert haben, der nun das Q21 prägen soll: temporäre


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