Bushs Böhmdorfer

Ausland. Ein Blick aufs Kabinett: Amerikas neue Ära wird reaktionärer, als viele denken.

Vorwort | Raimund Löw | aus FALTER 02/01 vom 10.01.2001

Amerikas jüngster Expräsident wird nach dem 20. Januar Memoiren schreiben und Reden halten.Vielleicht agiert er sogar einmal als Inspirator des Präsidentschaftswahlkampfes seiner Frau. Nur eines wird William Jefferson Clinton sicher nicht: der nächste Nahostbeauftragte der Regierung Bush. Und das unabhängig davon, ob es wider Erwarten in den nächsten Tagen doch noch zu irgendeiner israelisch-palästinensischen Grundsatzerklärung kommt. Kein amtierender amerikanischer Präsident lässt sich von einem Vorgänger gerne die Show stehlen. Die Welt wird sich an andere Gesichter und neue Töne aus Washington gewöhnen müssen.

Dass der Bruch mit dem bisher Gewohnten tiefer sein könnte als erwartet, scheint auch der scheidende Präsident selbst zu vermuten. Ungewöhnlich offen wirft Clinton mit einer ganzen Serie von Entscheidungen der allerletzten Stunde den neuen Machthabern den politischen Fehdehandschuh hin. Strenge neue Umweltschutzbestimmungen gegen Abholzung und wirtschaftliche Nutzung


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