Was heißt hier Heimat?

Kunst. Der Kanadier Ken Lum nutzt die Rückseite der Kunsthalle, um sich mit dem Begriff der Heimat auseinander zu setzen. Er selbst ist ein gutes Beispiel für die lebendige Kunstszene des multikulturellen und innovationsfreudigen Vancouver.

Vitus H.Weh | Kultur | aus FALTER 02/01 vom 10.01.2001

Eigentlich sollte Ken Lums Arbeit "There is no place like home" das alljährliche Kooperationsplakat von museum in progress, Gewista und AUA werden. Bereits elfmal wurden für "Das Plakat" Tausende von Werbeflächen für zeitgenössische Kunst freigeräumt: museum in progress lädt einen Künstler ein, die AUA übernimmt die Produktionskosten und die Gewista die Plakatierung. Diesmal war den Austrian Airlines die Sache allerdings zu heikel. Während des firmeninternen Zwists mit Niki "Nazionale" Lauda wollte man sich durch die Finanzierung eines politisch engagierten Kunstprojektes offensichtlich nicht noch zusätzlich Schwierigkeiten einhandeln. Auf der Suche nach einem alternativen Spielort besann man sich bei museum in progress dann auf die 540 Quadratmeter große Außenwand der Kunsthalle. Seit 1993 sind dort schon vier Großbilder - von Ed Ruscha, Walter Obholzer, Gerhard Richter und Douglas Gordon - angebracht worden. Die Finanzierung des jüngsten Projekts sicherte schließlich die

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