Dolm der Woche: M. Forstinger

Politik | aus FALTER 03/01 vom 17.01.2001

Den Schnellfahrern und den Alkolenkern nur nicht zu sehr auf die Zehen treten, dürfte sich FP-Verkehrsministerin Monika Forstinger gedacht haben. Denn das könnte ihr nicht nur das einfach schnelle Parteimitglied im Porsche, sondern auch der kleine Mann auf der Straße übelnehmen. Obwohl der glücklose Vorgänger Michael Schmid das heikle Thema "hohe Geldstrafen für Raser und Alkohol am Steuer" längst aufbereitet hatte, trat die Ministerin in der "ZiB 2" auf die Bremse. Strafen allein seien kein Mittel, um das Bewusstsein zu verstärken, so ihre Begründung. Wie komme der Autofahrer dazu, das Budget zu sanieren? Dafür kündigte das "blaue Urgestein" (Selbstdefinition) nach dem tödlichen Unfall auf der A23, wo zwei Polizisten durch einen Lkw-Lenker, der unter Drogeneinfluss stand, ums Leben kamen, härtere Sanktionen für Suchtmittel am Steuer an. Dass der Unfalllenker auch 0,6 Promille Alk im Blut hatte, kam dabei unter die Räder.


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