Dauerbaustelle Universität

Universitäten. Kein Stein wird an Österreichs Hohen Schulen auf dem anderen bleiben, geht es nach den neuen Konzepten des Wissenschaftsministeriums: In drei Jahren sollen die Unis vollrechtsfähig sein. Und bis dahin sind einige schmerzhafte Reformen geplant.

Politik | Klaus Taschwer | aus FALTER 03/01 vom 17.01.2001

Wahrscheinlich ist sie unter all den Reformen, die in diesem Jahr beschlossen werden sollen, die gesellschaftspolitisch folgenreichste für die Zukunft unseres Landes. Zumindest wenn man - wie alle vernünftigen Experten - davon ausgeht, dass Bildung und Wissen die Schlüsselressourcen von morgen sein werden. Was nämlich seit einigen Monaten im Wissenschaftsministerium geplant wird, läuft auf eine völlige Neugestaltung des heimischen Universitätssystems hinaus, bei der kein Stein auf dem anderen bleiben wird.

Nicht nur in Österreich machen die Universitäten eine weitreichende Transformationsphase durch. In einer globalisierten Wissensgesellschaft stehen die Bildungs- und Wissenschaftssysteme vor neuen Herausforderungen. Und so ist es auch in vielen Ländern ein umstrittenes Dauerthema, was Universitäten am Beginn des 21. Jahrhunderts für die Gesellschaft leisten sollen und welche Mittel und Strukturen dafür nötig sind. In Österreich hat man diesbezüglich einen eigenen Weg eingeschlagen:


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