Badehosen gegen rechts

Grosskundgebung. Zum Jahrestag von Schwarz-Blau werden die Initiatoren der Widerstandsbewegung nicht die Straße mobilisieren. Dafür wollen sie der FPÖ das Neujahrstreffen ein wenig vermiesen.

Politik | Nina Weissensteiner | aus FALTER 03/01 vom 17.01.2001

Es soll "kein Veteranentreffen" werden, sondern eine Gegenkundgebung aus aktuellem Anlass: Darum werden die Initiatoren der Widerstandsbewegung, die Demokratische Offensive, die im November 1999 und im Februar vergangenen Jahres Zehn- bzw. Hunderttausende gegen Rassismus und Schwarz-Blau auf die Straße brachte, am 4. Februar, dem Jahrestag der "Wende", keine Demonstration veranstalten. "Wir beugen uns nicht dem Kalender", erklärt dazu Mitorganisator Robert Misik, "unsere Aktionen sollen ja politisch Sinn machen." Also wollen die Widerständler den Freiheitlichen bei ihrer Auftaktveranstaltung für 2001, am Sonntag, den 21. Jänner, in Oberlaa vor der Kurhalle Paroli bieten.

Die blaue Zusammenkunft dient nicht nur der Mobilisierung von 5000 Parteifunktionären, sondern ist auch der Startschuss für den Wiener Wahlkampf, in dem sich die Freiheitlichen naturgemäß wieder intensiv mit dem "Problem Ausländer" befassen werden. Das Begrüßungsreferat wird Wiens FPÖ-Chef Hilmar Kabas halten,


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