Kommentar - Schauspielhaus: Jetzt gehts los!

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 03/01 vom 17.01.2001

Am Donnerstag vergangener Woche sollte in der Wochenzeitung Die Zeit ein Inserat erscheinen, in dem die Leitung des Wiener Schauspielhauses ausgeschrieben wird. Warum es dann doch nicht erschienen ist, hat der Standard recherchiert und aus dem Hamburger Verlag eine überraschend einfache Erklärung bekommen: Das betreffende Inserat sei zu spät bei der Zeit eingetroffen, wird also erst in der nächsten Ausgabe abgedruckt.

Vielleicht ist bis dahin auch noch Zeit, die ärgsten grammatikalischen Schnitzer im Ausschreibungstext auszubessern. Die Stellenanzeige, die offenbar wenigstens beim Standard und bei der Presse rechtzeitig eintraf und dort am Samstag veröffentlicht wurde, strotzt nämlich nur so von sprachlichen Missgeschicken und inhaltlichen Unschärfen. "Das Wiener Schauspielhaus gehört seit seiner Gründung zu den Bühnen der Wiener Theaterlandschaft, das sich durch seinen mutigen Spielplan, die Entdeckung neuer Autoren, die Förderung junger Talente und den Zugang zu neuen Sichtweisen


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